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Amt Rickling

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Amt Rickling

Das Amt Rickling liegt im Norden des Kreises Segeberg. Zu ihm gehören die Gemeinden:

Boostedt
Daldorf
Groß Kummerfeld
Heidmühlen
Latendorf
Rickling





Es hat 6.683 Einwohnerinnen und Einwohner. Mit seiner Größe von 12.005 ha ist es flächenmäßig eines der größten Ämter des Kreises.

Schon zu preußischer Zeit hat es ein Amt Rickling gegeben. Dieses ist aber mit dem heutigen Amt nicht zu vergleichen, da das damalige Amt sich mehr mit polizeilichen Aufgaben als mit Selbstverwaltungsangelegenheiten der amtsangehörigen Gemeinden befaßte. Zu dem damaligen Amt gehörten die Gemeinden Rickling (mit Daldorf) und Fahrenbötel.

Das heutige Amt wurde aufgrund der Amtsordnung von 1947 am 1. Juli 1948 gegründet. Ihm gehörten damals die Gemeinden Rickling, Fehrenbötel und Heidmühlen an. Die Gemeinde Heidmühlen schied jedoch schon mit Wirkung vom 1. Dezember 1948 auf ihren Wunsch aus dem Amt Rickling wieder aus, um zusammen mit der Gemeinde Großenaspe ein Amt Großenaspe zu gründen. – Am 1. April 1953 trennte sich der Ortsteil Daldorf von der Gemeinde Rickling und bildete – wie bereits vor 1937 – eine eigene Gemeinde. Aus dem Amtsverband Rickling schied Daldorf jedoch nicht aus. Mit Wirkung vom 1. Januar 1970 wurde auf eigenem Wunsch die Gemeinde Fehrenbötel in die Gemeinde Rickling eingemeindet. Auch durch diese Maßnahme veränderten sich die Amtsgrenzen nicht.

Im Zuge der Ämterreform 1966 wurde mit Wirkung vom 1. April 1970 die Gemeinde Heidmühlen nach Auflösung des Amtes Großenaspe in das Amt Rickling eingegliedert. Neun Monate später, nämlich am 1. Januar 1971, kamen die Gemeinden Groß Kummerfeld und Latendorf zum Amt Rickling hinzu, nachdem die Gemeinde Gadeland in die Stadt Neumünster eingemeindet worden war und das Amt Boostedt mit Sitz in Gadeland, dem die Gemeinden Groß Kummerfeld und Latendorf bislang angehörten, aufgelöst wurde.

Von der Struktur her ist das Amt Rickling ein ländliches Amt. Es bildet damit einen Gegensatz zu den Städten Neumünster, Bad Segeberg und Wahlstedt sowie der Industriegemeinde Trappenkamp, zwischen denen es liegt. Alle fünf Gemeinden befinden sich in landschaftlich schöner Gegend (Neumünsteraner- und Segeberger Forst, Wildpark Trappenkamp, Niederungsgebiet der Osterau, Teil der Wald- und Hügelflächen Halloh, Daldorfer-, Kuhlener- und Sellbrooker Moor sowie Niederungsgebiet Schönmoor).

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